RIM | REACTION INJECTION MOLDING

HOCHWERTIG, FLEXIBEL UND FUNKTIONAL.
Die Technologie mit beeindruckenden Möglichkeiten in Design und Individualisierung bei Kunststoffverkleidungsteilen.
Bei der vielseitigen RIM-Technologie werden Polyole und Isocyanate im Gegenstrominjectionsprinzip miteinander vermischt. Das aufschäumende Reaktionsgemisch füllt komplexe Werkzeuggeometrien, auch von großen Bauteilen.

Bauteildichten können unterschiedlich eingestellt werden. So entsteht ein hoher Freiheitsgrad für Bauteilfunktionen und Oberflächen. Auf diese Weise können z. B. hochwertige Textilien schonend direkt im Werkzeug hinterschäumt werden. Dabei entstehen wirtschaftlich attraktive Innenverkleidungsbauteile mit textilen Oberflächen und angenehmer Haptik.
RIM-SCR-Einhausung
RIM-SCR-Einhausung
Auch großflächige Außenverkleidungsbauteile mit modernem matten „Finish“ und exzellenter UV-Stabilität können durch Hinterschäumen eines vorab ins Werkzeug eingetragenen Coating hergestellt werden.
Die niedrigen Reaktionsdrücke ermöglichen zusätzlich einen kosteneffizienten Werkzeugbau
  • ATTRAKTIVE
    LIFE-TIME-KOSTEN
  • GROSSE
    DESIGNFREIHEIT
  • NIEDRIGE
    WERKZEUGKOSTEN
  • MATTE UND TEXTILE
    OBERFLÄCHEN

DIE STÄRKEN DER RIM-TECHNOLOGIE

RIM (Reaction Injection Molding) bietet bei Jahresstückzahlen bis 5.000 Stück attraktive Life-Time-Kosten durch langlebige Materialien und effiziente Produktionsprozesse.
Sie ermöglicht große Designfreiheit für komplexe und individuelle Formen sowie Oberflächen. Niedrige Werkzeugkosten machen die Produktion wirtschaftlich attraktiv. Zudem können matte und textile Oberflächen erzeugt werden, die sowohl optisch ansprechend als auch funktional sind.

Wie funktioniert Reaction Injection Molding?


Vielseitige Oberflächen für Innen- und Außenanwendungen

RIM ermöglicht eine Vielzahl von Oberflächenstrukturen und -designs im Interieur und Exterieur, ganz egal ob glatte, glänzende Oberflächen, strukturierte, matte Optiken oder andere maßgeschneiderte Lösungen.
Oberflaeche ClassA
Class-A
Oberflaeche Softtouch
Softtouch
Oberflaeche IMC
IMC
Oberflaeche Lackieren
Lackieren

Anwendungsbereiche von RIM


BEISPIEL
SEITENVERKLEIDUNGSTEIL MÄHDRESCHER

  • Kombination von LFI und RIM
  • Strukturierte RIM Bauteile IMC lackiert
  • Verkleidungsbauteil mit Systemintegration

RIM IMC für Exterieur Anwendungen

RIM mit PVC Folie für Interieur Anwendungen

RIM

Warum ist PARAT der richtige Partner

zahl 4
Standorte in Europa und Asien mit LFI-Maschinen
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hochmoderne RIM bzw. (R)RIM-Anlagen
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Jahre Erfahrung im Bereich RIM

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PARAT Technology ist die sichere Wahl für Ihr Projekt - wir stehen bei jedem Schritt von der Idee bis zur Markteinführung an Ihrer Seite.
Unsere modernen Anlagen und das geballte Know-how unserer Mitarbeiter garantieren zu jeder Zeit erstklassige Ergebnisse.
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FAQ RIM / Reaction Injection Molding

Beim RIM‑Verfahren reagieren zwei Polyurethan‑Komponenten in einem geschlossenen Werkzeug chemisch miteinander und schäumen dabei zum Bauteil auf. Durch die geringe Viskosität des Materials lassen sich äußerst komplexe Geometrien und dünnwandige Strukturen realisieren – bei gleichzeitig niedrigen Werkzeug‑ und Anlagenkosten.

  • Was ist die RIM‑Technologie und wie funktioniert sie?
    Beim RIM‑Verfahren reagieren zwei Polyurethan‑Komponenten in einem geschlossenen Werkzeug chemisch miteinander und schäumen dabei zum Bauteil auf. Durch die geringe Viskosität des Materials lassen sich äußerst komplexe Geometrien und dünnwandige Strukturen realisieren – bei gleichzeitig niedrigen Werkzeug‑ und Anlagenkosten.
  • Welche Vorteile hat RIM gegenüber Spritzguss?
    Mit dem RIM‑Verfahren lassen sich ähnlich komplexe Geometrien wie im Spritzguss realisieren. Durch die deutlich niedrigeren Verarbeitungsdrücke können jedoch Aluminiumwerkzeuge eingesetzt werden, die in der Anschaffung deutlich kostengünstiger sind.
  • Für welche Anwendungen eignet sich RIM besonders?
    Typische Anwendungen sind Verkleidungen, Abdeckungen und verschiedene Exterieur‑Bauteile für Land‑ und Baumaschinen, Wohnmobile, Caravans sowie andere Nutzfahrzeuge. RIM eignet sich besonders dann, wenn hohe Designfreiheit, robuste Eigenschaften und wirtschaftliche Werkzeuge gefragt sind.
  • Welche Oberflächen lassen sich im RIM‑Verfahren darstellen?
    Im RIM‑Verfahren lassen sich verschiedenste Oberflächen realisieren – von folienkaschierten Varianten inklusive Soft‑Touch über nachträglich lackierte Ausführungen bis hin zu direkt im Prozess erzeugten In‑Mold‑Coating‑Oberflächen.
  • Wie groß können Bauteile im RIM‑Verfahren hergestellt werden?
    Durch die niedrigen Prozessdrücke und flexibel dimensionierbaren Werkzeuge eignet sich das RIM‑Verfahren hervorragend für die Herstellung großflächiger Bauteile.
  • Lassen sich Inserts oder Anbauteile integrieren?
    Ja. Inserts aus Metall, Kunststoff oder Verbundwerkstoffen können direkt im Werkzeug positioniert und beim Ausschäumen form‑ und kraftschlüssig umschäumt werden. Dadurch entstehen montagefreundliche und multifunktionale Bauteile.
  • Welche Materialeigenschaften bieten RIM‑Bauteile?
    RIM‑Bauteile zeichnen sich durch hohe Schlagzähigkeit, gute Dimensionsstabilität und eine sehr gute Oberflächenqualität aus. Die eingesetzten PU‑Systeme können projektspezifisch hinsichtlich Festigkeit, Flexibilität, Dichte oder Temperaturbeständigkeit ausgewählt werden, sodass sich die Materialeigenschaften optimal an das jeweilige Einsatzgebiet anpassen lassen.